Bettagskonzerte 2018

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Ludwig van Beethoven: Messe in C-Dur


„Das Bettagskonzert stand im Zeichen von Beethoven“



…Der Einstieg in den Abend machte das Barockorchester L‘arpa festante unter der Leitung von David Schneider mit der Sinfonie Nr. 1 in C-Dur von Beethoven. Die im Grundcharakter freudige und bewegte Sinfonie strahlt viel Kraft und Eleganz aus. Die vier Sätze haben alle ihren ganz eigenen Charakter, und das hervorragende Orchester wusste genau, wie sie diese Eigenheiten von Beethoven in der Klosterkirche zum Strahlen brachten. Auffallend war einmal mehr, dass das Orchester ganz auf historischen Instrumenten musizierte. Dieser Umstand verleiht dem Orchester eine ganz besondere Klangfarbe, die wunderbar wohlig und überaus reizvoll ist. Vor allem die äusserst warmen und agilen Holzbläser und die sehr dezent eingesetzten Blechbläser konnten restlos überzeugen. Die Streichinstrumente legten eine überaus solide Basis und überzeugten in den schnellen Sätzen nuancenreich.
…Einmal mehr konnte man als Zuschauer darüber staunen, wie viele Mitglieder der Singkonvent nach wie vor zählen darf, auch wenn deutlich wurde, dass gerade im Bereich der Männerstimmen junge und kräftige Stimmen gesucht wären. Doch der Chor vermag nach wie vor durch seine Fülle und sein Klangvolumen zu überzeugen und singt überaus präzis. Das Solistenensemble, bestehend aus Maia Weber, Sopran, Ulrike Malotta, Alt, Philipp Nicklaus, Tenor und Thomas Gropper, Bass hinterliess einen überaus harmonischen Eindruck. Keine der vier gut aufeinander abgestimmten Solostimmen dominierte, und die gemeinsamen Passagen waren ein wahrer Hörgenuss. …
(aus: "Der Freiämter" vom 22. September 2015)




 

„Tief gehendes und umfassendes Werk“



Mit der Sinfonie in C-Dur öffnete das Orchester „L’arpa festante“ aus München die Türe zur eigenständigen und eigenwilligen Tonwelt Beethovens. Dirigent David Schneider hatte gewiss seine helle Freude am Spiel des hervorragend besetzten Klangkörpers. Er führte fein und klar zu einer hochstehenden Interpretation des Werks: ausgezeichnete Gestaltung der einzelnen Bogen, sorgfältige Steigerungen, leichtfüssige Übergänge, unerhört schön betonte Auftakte, elegantes Zurückgehen. …

Das Solistenquartett mit Maria Weber, Sopran, Ulrike Malotta, Alt, Philipp Nicklaus, Tenor, und Thomas Gropper, Bass, der Singkonvent und das Orchester fanden zusammen zu einem sorgfältig musizierenden Ganzen: Das Quartett harmonierte ausgezeichnet, sang als verbundene Einheit mit hoher künstlerischer Kompetenz – hervorragende, strahlende Tongebung, Leichtigkeit und Reinheit in allen Lagen, sorgfältiges Verbinden der musikalischen Linien mit der liturgischen Sprache. Verdienstvoll die feine, partnerschaftliche Zwiesprache mit dem Chor. …
Der Singkonvent Freiamt hatte unter der Leitung von David Schneider Beethovens Messe mit Sorgfalt, Ausdauer und Respekt einstudiert. Resultat: präzise gemeisterte kontrapunktische (kanonartige) Abschnitte, gute Sprachbehandlung und dynamische Kontraste, reine Zusammenklänge, besonders auch bei sehr anspruchsvoller Harmonie.
Der Textgehalt fand stets eine klare Darstellung, beispielhaft etwa der virtuose Schluss des Credos oder – besonders eindrücklich – bei den Worten und Klängen des Agnus Dei: „Dona nobis pacem“. …
(aus: "Wohler Anzeiger" vom 22. September 2015)