Bettagskonzerte 2018

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G. F. Händel: Judas Maccabäus

Das Oratorium „Judas Maccabäus“ bot in der Klosterkirche einen akustischen Hörgenuss.

… Für einen wahren Hörgenuss sorgte auch in diesem Jahr das Barockorchester „L’arpa festante“ aus München. Mit ihren historischen Instrumenten schufen die Musikerinnen und Musiker wunderbare Klangfarben, die perfekt zum Ambiente der Klosterkirche und zur Entstehungszeit des Oratoriums passten. Das Publikum wurde mitgenommen in ein faszinierendes musikalisches Universum. Mächtig wirkte einmal mehr der Singkonvent mit den vielen Sängerinnen und Sängern. Was dieses Laienensemble jedes Jahr auf die Beine stellt, ist immer wieder von neuem äusserst hörenswert.
Die Freude an der Musik und am Gesang überträgt sich bei jedem dieser Konzerte spürbar auf das Publikum, das sich von den klanglich ausgefeilten Chorpartien mitreissen lässt.
Nur zu gerne liess sich das Publikum an den Bettagskonzerten von der kriegerischen Stimmung des Oratoriums mitreissen und honorierte die grosse Leistung des gesamten Ensembles am Ende mit gebührendem und anhaltendem Applaus.
 

(aus „Der Freiämter“ vom 23. September 2014)





 

Überzeugende Gesamtleistung

…

Auch dieses Jahr bildet der 80-köpfige, glänzend vorbereitete Chor das Herzstück der Aufführung, zum zehnten Mal unterstützt vom dezent begleitenden Orchester „L’arpa festante“ aus dem süddeutschen Raum. Es gehört zur reizvollen, aber auch schwierigen Aufgabe des Dirigenten, mit dem Chor, dem Orchester und den Solisten in knapper Zeit Ausdruck, Tempi und Dynamik einzuüben. Dass dies auch am vergangenen Bettag wieder meisterhaft gelang, ist sicher den musikpädagogischen Fähigkeiten David Schneiders und seiner präzisen Stabführung und seinem empfindsamen Musikverständnis zu verdanken.
Der homogene Gesamteindruck der Wiedergabe des Oratoriums mit der Ausgestaltung der Melodiebögen und den händelschen Harmonien ist nicht zuletzt das Verdienst der drei Solisten. Stephanie Pfeffer, österreichische Sopranistin, gestaltete die Rezitative und Arien mit ihrer klangreinen und elastischen Stimme sehr einfühlsam. Ihre persönliche Ausstrahlung passte sehr gut zum entspannten Spiel der Instrumentalisten. Ebenso fügte sich der Tenor Hans Jörg Mammel ohne Allüren ins Ensemble ein. Seine kreative Gestaltungskraft liess erahnen, dass ihm auch die Welt der Oper vertraut ist. Thomas Gropper, Bass, rundete das homogene Bild des Solistentrios und aller Akteure in wohltuender Weise ab. Seine stimmliche Präsenz wirkte verlässlich und selbstverständlich, ja fast mühelos. …


(aus „Wohler Anzeiger" vom 26. September 2014)