Bettagskonzerte 2018

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Joseph Haydn: Die Schöpfung

Überwältigendes Chor- und Instrumentalerlebnis

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Der Singkonvent besteht aus zirka hundert Laien-Sängerinnen und –Sängern, die sich jedes Jahr für besondere musikalische Leckerbissen an den Bettagskonzerten in Muri begeistern lassen. Dabei kann Dirigent David Schneider in allen Registern auf überdurchschnittlich gute Stimmen zählen. Das Klangvolumen war hervorragend, die Einsätze tadellos, auch die Sequenzen in fortissimo, pianissimo und lento kamen ausgezeichnet zum Publikum herüber.
Dabei war David Schneider ein Dirigent mit minimaler Gestik, aber sicherlich mit einfühlsamer Leitung. Das zeigte sich auch beim Orchester, das vollauf zu überzeugen vermochte. L’Arpa Festante, das Barockorchester aus München, war nie aufdringlich, begleitete dezent und harmonisch und war in den sinfonischen Alleingängen ein absolutes Spitzenorchester, das perfekten Hörgenuss vermittelte. …
(aus: Anzeiger für das Oberfreiamt vom 20. September 2013)



 

Joseph Haydns „Die Schöpfung“ erfüllte das Oktogon der Klosterkirche mit einem vollen Klangvolumen

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Neben der soliden Leistung der drei Solisten, nämlich der aus Muri stammenden Sopranistin Maria C. Schmid, des Tenors Hans Jörg Mammel und des Basses Thomas Gropper und neben dem reizvollen Klang des Orchesters, galt an diesem Abend die grösste Aufmerksamkeit dem Singkonvent. Dieser Laienchor überzeugt Jahr für Jahr mit einer grossen Präsenz. In Muri scheinen sich die Sängerinnen und Sänger nach wie vor für die Aufführung solch grosser klassischer Werke begeistern zu lassen. Auch in diesem Jahr standen die zahlreichen Sängerinnen und Sänger dicht an dicht, und dementsprechend sorgten sie unter der Leitung von David Schneider für ein Chorerlebnis der besonderen Art. Schneider versteht es vorzüglich, das Beste aus seinem Chor herauszuholen.
Himmelhoch jauchzend, Gott den Schöpfer in den höchsten Tönen lobend, kam dem Chor in diesem Werk vor allem der euphorische Part zu. Umso erstaunlicher war es, dass sich der Chor von Einsatz zu Einsatz in noch höhere Gefilde schwang, um schliesslich mit dem Schlusschor einen gewaltigen und würdevollen Höhepunkt zu erreichen, den das Publikum zu Recht mit lang anhaltendem und tosendem Applaus würdigte. …


(aus: Der Freiämter vom 17. September 2013)