Bettagskonzerte 2018

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Anton Bruckner: Messe in f-Moll

„ Ein tongewaltiges Bettagskonzert geboten“
… Fasziniert war das Publikum an diesem Abend einmal mehr ob der tollen Leistung des Chores und seines Leiters David Schneider. Mit seinen rund hundert singbegeisterten Mitgliedern ist der Singkonvent in der Lage, ein beträchtliches Klangvolumen zu erzeugen, das sich hinter einem starken Orchester nicht zu verstecken braucht, und das die beiden Klangkörper in der Klosterkirche zu einem  harmonischen Ganzen verschmelzen lässt.
Das Publikum kam in Muri in den Genuss eines äusserst ausgefeilten Konzertes. Nur zu gerne lauschte man der Musik, von der man durchaus noch eine weitere Portion genossen hätte.
(Der Freischütz)

 

„Von ehrfürchtig bis überschwenglich“
… Was der Chor unter der Leitung von David Schneider zeigt, ist beeindruckend. Ob leise flehend, ob selbstbewusst und zuversichtlich, ob allein, ineinanderverwoben, oder im Gesamtchor – die verschiedenen Stimmen meistern ihre Aufgaben hervorragend. Auch das Wechselspiel mit den Solisten gelingt hervorragend. Diese haben nur wenige kurze Auftritte, vermögen damit aber wichtige Pfeiler in diesem Werk zu setzen. …
Auch das Orchester meistert alle Schwierigkeiten und Herausforderungen spielerisch leicht. Es hält sich wo nötig zurück und es treibt voran, wenn Tempo gefragt ist. Der eigentliche Star des Abends bleibt aber der Chor, welcher die Zerrissenheit des Komponisten zu seiner Zeit wunderbar auf den Punkt bringt. Da ist Angst spürbar, Unsicherheit auch, Fragen werden aufgerufen, aber dann auch voller Zuversicht und mit einem triumphalen Bekenntnis beantwortet. Die Zuhörer sind hingerissen – und so bleibt es nach dem letzten Ton noch lange ruhig, bis erst zögerlich, dann sich immer mehr steigernder und kaum mehr enden wollender Applaus einsetzt. Es ist das verdiente Lob für eine grossartige Vorstellung.
(Wohler Anzeiger)

 

„Bewegte Heiterkeit und eine gewaltige Dramatik“
… Erfindungsreich in seinen Kompositionen und von grosser Frömmigkeit beseelt, hat Anton Bruckner mit der f-Moll Messe eine Vertonung geschaffen. Bei aller Wucht der Musik wurde der klerikale Charakter der Messe gewahrt. Zudem gelang es Bruckner in dieser Komposition, die menschliche Stimme in eine vollendete Harmonie mit den Instrumenten zu bringen und eine gewaltige Dynamik und Dramatik bei einzelnen Passagen zu entwickeln.
… Wie schon das „Gloria“ endete das „Credo“ mit einer Fuge, die Bruckner aber gleichsam sprengte, indem er den polyfonen Fluss immer wieder durch kräftige Credo-Rufe durchsetzte, die der Chor hervorragend wiedergab. …
Mit dieser Bruckner-Messe gelang dem Singkonvent Freiamt unter der Leitung des bewährten Dirigenten David Schneider eine einmalige Aufführung, die bei vielen Zuhörern Begeisterung auslöste.
(Aargauer Zeitung)