Bettagskonzerte 2018

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G.F. Händel: Theodora

«„Theodora“ – ein anspruchsvolles Werk, mit dem richtigen Feingefühl interpretiert


Die Bettagskonzerte des Singkonvents Freiamt wissen Jahr für Jahr zu begeistern. Der regionale Chor stellt sich seit mehr als 50 Jahren jedes Jahr einer neuen Herausforderung, sprich anspruchsvollen Werken aus Barock, Klassik und Romantik. In diesem Jahr stand das eher unbekannte Oratorium „Theodora“ von Georg Friedrich Händel auf dem Programm.
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Damit hatte sich der Singkonvent eine überaus schwierige Aufgabe gestellt, musste er doch zusammen mit den Solisten und dem Orchester unter der Leitung von David Schneider ein nicht ganz einfaches Werk dem Publikum näher bringen.
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Von der Qualität des Chores, aber auch des Orchesters „L’Arpa Festante“ aus München unter der Leitung von David Schneider lässt sich nur Positives sagen. Vor allem das Orchester wusste mit wunderbaren Klangfarben und einem überaus dichten Spiel auf den historischen Instrumenten zu überzeugen. Der Singkonvent glänzte in den chorischen Passagen mit ausgefeiltem Klang und ausgeglichenen Stimmen. Alles in allem stiessen die Bettagskonzerte in der ausverkauften Klosterkirche einmal mehr auf grosse Begeisterung.» (Der Freischütz)








«Einfach himmlisch schön
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Untermalt wurde die Tragödie vom Orchester L’Arpa Festante aus München; die Barock-Profis bildeten einen differenzierten Klangkörper, der den Gesang dezent unterstützte, um in den sinfonischen Zwischenspielen die solistischen Fähigkeiten der einzelnen Musiker aufblitzen zu lassen. Und dann war da natürlich der Chor; rund 90 Sänger und Sängerinnen hatten sich unter der Leitung von David Schneider seit dem Frühjahr intensiv mit diesem Spätwerk Händels beschäftigt.
Was der Dirigent an Ausdruck, Artikulation und Nuancierung mit diesem Klangkörper erarbeitet hatte, war beeindruckend. So bewiesen die Freiämter Sänger und Sängerinnen an verschiedenen Stellen grosse Dynamik – wie etwa als der Chor „rise“ (Erhebe dich) in solchem Fortissimo trompetete, dass man noch in den hintersten Bänken den Impuls zum Aufspringen verspürte. Oder das „peace and rest“ (Frieden und Ruhe), von 90 Stimmen hingehaucht – ein Gänsehaut-Auslöser.
Ja, Gänsehaut wurde an diesem Konzert genügend ausgelöst – ganz intensiv jeweils dann, wenn Theodora und Didymus im Duett sangen. Das Wechselspiel zwischen dem glasklaren, runden Altus (Martin Oro) und dem hellen, warmen Sopran (Maria C. Schmid) vereinte sich zu einem Klang, der im Oktogon zu schweben schien – himmlisch schön. …» (Wohler Anzeiger)