Bettagskonzerte 2018

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Johannes Brahms: Ein deutsches Requiem

«… Solisten, Chor und Orchester bildeten eine Einheit; die Aufführung zeichnete sich aus durch Präzision und Homogenität in Ton und Wort. Trauer, Trost und Zuversicht geben diesem Werk Tiefe und Kraft. Die Dynamik wurde dabei so gestaltet, wie der Notentext sie vorgibt; auch der ernsthaften Getragenheit sowie den freudigen Emotionen wurde im Orchester sowie bei den Soli und dem Chor Rechnung getragen. Der reine Gesang wurde vom Orchester während des ganzen, anspruchsvollen Œuvres in intelligent-zurückhaltender oder kraftvoller Weise unterstützt und begleitet.
Ein besonderes Lob gebührt dem Dirigenten David Schneider, dem es gelang, vorwiegend mit LaienmusikerInnen dieses nicht einfache Werk in vorbildlicher Weise aufzuführen. Die erlebte und hier kommentierte Aufführung vom 19. September 2009 kann sich durchaus messen mit einer Referenzaufnahme mit dem Schwedischen Rundfunkchor unter der Leitung von Maestro Claudio Abbado von 1993.» (Der Freischütz)

«… Die  Hauptaufgabe lastet auf den Schultern des Chores, Solisten werden nur sparsam eingesetzt, zweimal kommt ein Bariton zum Einsatz, im fünften Satz erklingt ein Sopransolo. Die Chorpartie ist umfangreich und ungemein anspruchsvoll, die Stimmen müssen zu zartestem Piano in höchsten Tönen fähig sein, es gilt Spannungsbögen über weite Strecken halten zu können und stimmgewaltige Ausbrüche ohne Forcieren zu bewerkstelligen. Weit über eine Stunde ist der Chor ununterbrochen aufs Äusserste gefordert – für eine Laienformation ist das Werk zweifelsohne ein Griff nach den Sternen.
David Schneider meidet klug allzu breite Tempi, die sieben Sätze haben einen natürlichen, angenehmen Fluss. Mit klarer und mitreissender Zeichengebung animiert er den Singkonvent zu bedingungslosem Einsatz. In mittleren Lagen klingt der Chor vollmundig und ausgeglichen, zudem wird ausgesprochen deutlich artikuliert. Schnelle Läufe werden mit bewundernswerter Leichtigkeit gemeistert, gewaltige Steigerungen machen immer wieder staunen. …» (Aargauer Zeitung)

«… „Brahms Requiem ist ein Meisterwerk und eines meiner liebsten Chorstücke“, gestand Dirigent David Schneider, der seit 1989 den Singkonvent leitet. „Für mich stand im Zentrum, dem Chor Ausdruck zu verleihen, einzelne Textstellen den ihnen gebührenden, würdigen Glanz zu verleihen und die verschiedenen Stimmungen des Requiems zu vermitteln“, erklärte Schneider. Mit dem Ergebnis war er überaus zufrieden. „Dieses Werk ist eines der anspruchsvollsten Chorstücke, die es gibt. Der Chor und die Solisten haben hervorragend gesungen.“ …
Dass dem so ist, bestätigte nicht nur der lang anhaltende Applaus nach dem Konzert, sondern auch die vielen spontanen Äusserungen des Publikums beim Verlassen der Klosterkirche. Worte wie „ergreifend“, „unglaublich“ oder einfach „sehr schön“ waren immer wieder zu hören.»   (Neue Luzerner Zeitung)